Der Landkreis Gotha braucht den Mindestlohn!

Anlässlich der aktuellen Studie des Pestel-Instituts zu den Auswirkungen eines gesetzlichen Mindestlohns fordert Steffen Fuchs, Bundestagsdirektkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis 192 (Gotha / Ilm-Kreis) die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde. Mit einer Rot-Grünen Bundesregierung könne dieser ab Februar 2014 in Kraft treten:

„Deutschland ist noch immer eines der wenigen europäischen Länder ohne
gesetzlichen Mindestlohn. Die Zahlen des Pestel-Instituts im Auftrag der Gewerkschaften ver.di und Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sind jedochFür Faire Löhne. Mindestens mehr als eindeutig: 21.260 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Landkreis Gotha würden von der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro profitieren. Dass sind fast ein Drittel der Erwerbstätigen im Landkreis. Eine solche Lohnuntergrenze ist aber nicht nur sozialpolitisch geboten, sondern wäre ein Konjunkturprogramm für die Menschen und Unternehmen unserer Region. Denn das Pestel-Institut rechnet mit einem Kaufkraftzuwachs in Höhe von rund 62 Millionen Euro jährlich durch die Einführung des von Grünen und SPD geforderten Mindestlohns. Darin zeigen sich nicht zuletzt die konkreten Auswirkungen der Berliner Politik auf unsere Region“, so Fuchs.

„Die Bundestagswahl entscheidet deshalb auch und gerade über gute Arbeit ohne staatlich subventionierte Dumpinglöhne. Nur eine Rot-Grüne Bundesregierung nach dem 22. September 2013 steht für einen echten und für alle gültigen Mindestlohn. Dieser könnte bereits ab Februar 2014 in Kraft treten. Schwarz-Gelb und die Regierung Merkel wollen den Menschen dagegen mit einer flexiblen Lohnuntergrenze „ein X für ein U vormachen“. Für alle Beschäftigen mit einem Tarifvertrag und Stundenlöhnen unter 8,50 Euro wäre damit noch immer kein menschenwürdiger Lohn, der zum Leben reicht,
garantiert“, so Fuchs abschließend.

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1 Kommentar

  1. Thomas

    Die Einführung des Mindestlohnes ist ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber hier muss sich dennoch noch einiges mehr tun, denn Menschen, die Vollzeit arbeiten gehen, sollten auch dementsprechend vergütet werden, damit diese damit auch eine Familie ernähren können. Aktuell ist dies ja leider nicht der Fall.

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