Ergebnisse der Bundestagswahl – Enttäuschung und Ansporn

Zu den Ergebnissen der Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 192 (Gotha / Ilm-Kreis) erklären Albrecht Loth und Steffen Fuchs:

„Das Ergebnis der Bundestagswahl ist für uns Grüne zweifelsohne enttäuschend. Es wird jetzt darum gehen müssen zu ergründen, warum die gesellschaftlichen Mehrheiten für einen ökologischen und sozialen Wandel in unserem Land nicht in eine Regierungsmehrheit eingehen konnten. Dieser Analyse werden wir uns auch vor Ort stellen, um hieraus die richtigen Schlüsse für die anstehenden Wahlen im Jahr 2014 zu ziehen. Erfreulich ist mit Blick auf unsere Demokratie jedoch die gestiegene Wahlbeteiligung gegenüber der Bundestagswahl 2009. Wir Grüne im Landkreis und der Stadt Gotha gehen dennoch gestärkt aus dem diesjährigen Wahlkampf hervor. Mit einen Mitgliederzuwachs von 20 Prozent seit April 2013 liegen wir im parteiinternen Vergleich bundesweit sogar auf Platz vier“, freut sich Kreisvorstandsmitglied Albrecht Loth über die positive Mitgliederentwicklung des Kreisverbandes.

Bundestagsdirektkandidat Steffen Fuchs gratuliert Tankred Schipanski (CDU) zur erfolgreichen Verteidigung seines Direktmandates im Wahlkreis und fügt hinzu: „Tankred Schipanski trägt damit auch in der kommenden Leigslaturperiode eine große Verantwortung für die Menschen in West- und Südthüringen. Ein vorbeiregieren an den gesellschaftlichen Bedürfnissen darf es in der kommenden Wahlperiode nicht geben. Vor allem erwarte ich von Herrn Schipanski klare Kante gegen Fracking und einen entschiedenen Einsatz gegen populistische Energiewendegegner innerhalb seiner Fraktion. Denn davon hängen nicht nur am Industriegebiet Erfurter Kreuz weiterhin viele Arbeitsplätze ab, welche durch weitere kurzsichtige Reformen an den Förderbedingungen für Erneuerbare Energien in Gefahr sind. Wir werden sehr genau hinsehen, ob die CDU ihre Rolle Rückwärts bei der Energiewende fortsetzt. Es wird sich außerdem zeigen, wie die CDU zu ihrer Aussage steht, mit ihr gebe es keine Steuererhöhungen. Schließlich müssen die Wahlversprechen wie bspw. die Mütterrente auch finanziert werden. Möglicherweise wird sie dabei schnell von der Realität eingeholt“.

„Bedanken möchte ich mich vor allem bei meinen Wählerinnen und Wählern im Wahlkreis sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, ohne die ein engagierter Wahlkampf nicht möglich gewesen wäre. Das es für einen echten Regierungswechsel nicht gereicht hat ist sicher nicht leicht zu verkraften“, so Fuchs abschließend.

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